Die Lasertherapie wurde in den frühen 70er Jahren zum ersten Mal eingesetzt. Mit ihr werden gute Resultate in der Behandlung von Schmerzen und Entzündungen im Zusammenhang mit neurologischen Störungen sowie eine verbesserte Heilung von Wunden, Verbrennungen, Geschwüren und verletzten Knochen und Sehnen erzielt.
Was ist eigentlich ein Laser?
Ein Laser ist eine Lichtquelle, die äußerst reines Licht abgibt. Mit reinem Licht meint man Licht, das nicht ein ganzes Spektrum, sondern nur eine einzige Wellenlänge hat. Als Illustration mag folgender Versuch dienen: der Laut einer Flöte ist reiner als der Laut einer Dose, die mit Steinen gefüllt ist und geschüttelt wird. Die Flöte gibt Laute mit einem bestimmten Ton (einer gewissen Wellenlänge) ab. Genau wie die Flöte gibt ein Laser außerdem lange zusammenhängende Wellen ab. Das Licht von einem Laser ist sehr wohlgeordnet, gut organisiert, während Licht von anderen Lampen gänzlich unorganisiert ist. In der Fachsprache sagt man, dass das Laserlicht kohärent ist.
Wie funktioniert Lasertherapie?
Hier handelt es sich um sehr komplizierte Prozesse in Zellen und Geweben. Es kann jedoch kurz gesagt werden, dass die Laserbehandelung auf die lokale Immunabwehr, den Kreislauf in Blut und Lymphgefäßen, den Stoffwechsel in den Zellen und auf die Ausscheidung verschiedener Substanzen einwirkt, z.B. Endorphine und Prostaglandine, die u.a. Schmerzzustände beeinflussen können.
Nicht immer wird ein stimulierender Effekt erzielt. Der Laser kann sowohl eine normalisierende Wirkung als auch hemmende Effekte ausüben. Die Laserbehandlung setzt oft Heilprozesse in Gang und bedeutet deshalb vor allem eine Hilfe zur Selbsthilfe.
Wie groß sind die Chancen einer Heilung oder Besserung?
Nicht alle Tiere reagieren auf Laserbehandlungen gleich. In der Regel ist eine Reaktion innerhalb von 5 Behandlungen feststellbar. Manche Tierpatienten reagieren stark und fast unmittelbar, andere benötigen mehrere Behandlungen.
Behandlungsdauer
Die Behandlung ist zu Beginn intensiver (in der Regel jeden 3. bis 7. Tag) und geschieht, nachdem die Heilung in Gang gekommen ist, in immer längeren Intervallen. Weitere 5-10 Behandlungen mögen notwendig sein, je nach der Empfänglichkeit des Tieres und der Art und Dauer der Beschwerden. Chronische Krankheitszustände benötigen in der Regel öftere Behandlungen als akute.
Spürt das Tier Schmerzen?
Nein, es werden keinerlei Schmerzen empfunden; eher wird eine angenehmes Gefühl wahrgenommen. Die Laserbehandlung wirkt entspannend. Es kann allerdings vorkommen, dass ein schon bestehender Schmerz zunimmt oder dass Schmerz innerhalb von 6-24 Stunden nach der Behandlung auftritt, der aber in der Regel nur ungefähr einen Tag anhält. Dies beruht darauf, dass das Laserlicht Heilungsprozesse in Gang setzt. Besonders bei Problemen chronischer Art kann dieser Schmerz bei Behandlungsbeginn auftreten. Meist klingt er nach einigen Tagen ab, kann aber in einzelnen Fällen länger andauern.
Anwendungsgebiete
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Wunden
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gestörte Wundheilung
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Nachbehandlung von Operationswunden
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Narbenbehandlung
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Sonnenbrand
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Hämatome
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Hauterscheinungen
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Ekzeme
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alle Arten von Entzündungen und Ödemen
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Knochenregeneration
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stumpfe Verletzungen
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Arthrosen
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Satteldruck
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Rückenverspannungen
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Muskelfaserriss
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Nervenverletzungen
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Schmerzen
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Sehnenscheidenentzündungen
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Sehnenentzündungen (aktut + chronisch)
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Fesselträgerentzündungen (akut + chronisch)
Bei der Laserakupunktur werden ausgewählte Akupunkturpunkte mit Laserlicht statt mit Nadeln stimuliert.
Ich arbeite mit einem Impuls-Dioden-Laser vom Typ Multiprog 2510 der Firma BioMedicalSystems.